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kzuckerfee
schrieb am
19.08.2008,
um
17:36 Uhr:
1.Ist es nicht seltsam, ... dass wir vom Glück glauben, wir hätten es verdient, aber vom Unglück denken, es wäre nicht gerecht? 2. Ist es nicht seltsam, ... dass Erfahrungen, die wir vergessen wollen, uns am längsten in Erinnerung bleiben, aber Momente, die wir festhalten möchten, so schnell an Deutlichkeit verlieren? 3. Ist es nicht seltsam, ... dass wir darauf bestehen, für eine Sache kämpfen zu dürfen, es aber als lästig empfinden, um etwas kämpfen zu müssen? 4. Ist es nicht seltsam, ... dass wir in guten Zeiten so voller Optimismus sind, in schlechten Zeiten uns aber jegliche Zuversicht fehlt? 5. Ist es nicht seltsam, ... dass das Gegenteil von Liebe die Gleichgültigkeit ist, das Gegenteil der Gleichgültigkeit aber auch der Hass sein kann? 6. Ist es nicht seltsam, ... dass wir ein Leben lang das Glück in der Liebe suchen, anstatt das Leben zu lieben und darin unser Glück zu finden? 7 Ist es nicht seltsam, ... dass Freudentränen genauso schmecken wie die aus Schmerz und Kummer, sie unserem Leben aber einen völlig anderen Geschmack verleihen? 8. Ist es nicht seltsam, ... dass wir es genießen, wenn wir alleine sein können, aber daran verzweifeln, wenn wir alleine sein müssen? 9. Ist es nicht seltsam, ... dass wir von angenehmen Dingen nie genug bekommen können, aber beim Unangenehmen sofort die Grenze erreicht ist? 10. Ist es nicht seltsam, ... dass ALLES gegeben zu haben immer noch zu wenig sein kann, und NICHTS zu bekommen einem irgendwann zu viel wird? 11. Ist es nicht seltsam, ... dass wir viele Dinge erst richtig sehen, wenn wir unsere Augen verschließen, und manchmal ein dunkler Schatten etwas erst ins rechte Licht rückt? 12. Ist es nicht seltsam, ... dass man etwas finden kann ohne danach gesucht zu haben, und dass all diese Fragen eigentlich auch Antworten sind? drück dich mal gaaaaaanz fest an mich. helga |
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kzuckerfee
schrieb am
07.08.2008,
um
09:06 Uhr:
Zwei reisende Engel machten Halt, um die Nacht im Hause einer wohlhabenden Familie zu verbringen. Die Familie war unhöflich und verweigerte den Engeln, im Gästezimmer des Haupthauses auszuruhen. Anstelle dessen bekamen sie einen kleinen Platz im kalten Keller. Als sie sich auf dem harten Boden ausstreckten, sah der ältere Engel ein Loch in der Wand und reparierte es. Als der jüngere Engel fragte, warum, antwortete der ältere Engel: 'Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen.' In der nächsten Nacht rasteten die beiden im Haus eines sehr armen, aber gastfreundlichen Bauern und seiner Frau. Nachdem sie das wenige Essen, das sie hatten, mit ihnen geteilt hatten, ließen sie die Engel in ihrem Bett schlafen, wo sie gut schliefen. Als die Sonne am nächsten Tag den Himmel erklomm, fanden die Engel den Bauern und seine Frau in Tränen. Ihre einzige Kuh, deren Milch ihr alleiniges Einkommen gewesen war, lag tot auf dem Feld. Der jüngere Engel wurde wütend und fragte den älteren Engel, wie er das habe geschehen lassen können? 'Der erste Mann hatte alles, trotzdem halfst du ihm', meinte er anklagend. 'Die zweite Familie hatte wenig, und du ließest die Kuh sterben.' 'Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen', sagte der ältere Engel. Als wir im kalten Keller des Haupthauses ruhten, bemerkte ich, daß Gold in diesem Loch in der Wand steckte. Weil der Eigentümer so von Gier besessen war und sein glückliches Schicksal nicht teilen wollte, versiegelte ich die Wand, so daß er es nicht finden konnte. Als wir dann in der Letzten Nacht im Bett des Bauern schliefen, kam der Engel des Todes, um seine Frau zu holen. Ich gab ihm die Kuh, anstatt dessen. Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen.' Manchmal ist das genau das, was passiert, wenn die Dinge sich nicht als das entpuppen, was sie sollten. Wenn du Vertrauen hast, mußt du dich bloß darauf verlassen, daß jedes Ergebnis zu deinem Vorteil ist. Du magst es nicht bemerken, bevor ein bißchen Zeit vergangen ist... Manche Leute kommen in unser Leben und gehen schnell... Manche Leute werden Freunde und bleiben ein bißchen... wunderschöne Fußabdrucke auf unseren Herzen hinterlassend... Gestern ist Geschichte. Das Morgen ein Mysterium. Das Heute ist ein Geschenk. Darum heißt es auch: Präsent. Ich denke, das ist etwas Besonderes... darum lebe und genieße jeden Moment! helga :-* |
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kzuckerfee
schrieb am
27.07.2008,
um
09:02 Uhr:
Ein schamanischer Brief Es interessiert mich nicht, wie du deinen Lebensunterhalt verdienst. Ich will wissen, wonach du dich so sehr sehnst, dass es dir wehtut, und ob du davon zu träumen wagst, dem zu begegnen, wonach dein Herz sich verzehrt. Es interessiert mich nicht, wie alt du bist. Ich will wissen ob du es riskiertst, für deine Liebe als Narr dazustehen, für deine Träume und das Abenteuer zu leben. Es interessiert mich nicht, wie deine Sterne stehen. Ich will wissen ob du es wagst, bis zu deinem wahren Selbst vorzudringen. Ob dich der Verrat des Lebens geöffnet hat oder ob du dich zusammengezogen und verschlossen hast vor Furcht oder weiterem Kummer. Ich will wissen, ob du Schmerz aushalten kannst, meinen oder deinen eigenen, ohne zu versuchen, ihn zu verstecken, verblassen zu lassen oder zu manipulieren. Ich will wissen, ob du Freude empfinden kannst, meine oder deine eigene, ob du voller Wildheit tanzen kannst und dich von den Fingern bis zu den Zehenspitzen in einen Rausch versenken kannst,, ohne zu mahnen, vorsichtig zu sein oder realistisch oder an die Grenzen des Menschseins zu erinnern. Es interessiert mich nicht ob die Geschichte, die du mir erzählst, wahr ist. Ich will wissen, ob du einen anderen enttäuschen kannst, indem du dir selber treu bleibst, ob du die Anschuldigung, betrogen zu haben, ertragen kannst und ob du nicht deine eigene Seele betrügst. Ich will wissen, ob du treu sein kannst und damit vertrauenswürdig. Ich will wissen, ob du Schönheit sehen kannst, auch, wenn sie nicht jeden Tag sichtbar ist und ob du dein Leben aus Gottes Gegenwart speist. Ich will wissen, ob du mit Versagen leben kannst, deinem und meinem und trotzdem noch am Ufer des Sees stehen kannst und dem Silber des Vollmondes Ja zurufen kannst. Es interessiert mich nicht, wo du wohnst oder wie viel Geld du hast. Ich will wissen, ob du nach einer Nacht voller Trauer und Verzweiflung aufstehen kannst, ausgelaugt und zermartert und tun kannst,was für Kinder getan werden muss. Es interessiert mich nicht, wer du bist oder wie du hierher gekommen bist. Ich will wissen, was dich in deinem Inneren hält, wenn alles andere wegbricht. Ich will wissen, ob du mit dir alleine sein kannst und ob du Gesellschaft, die du in einsamen Momenten hast, wahrhaft magst. (Geschichten der Heilung - Andreas Sartory) ggggglg helga |